Den Göttern sei Dank…

percyjacksonPercy Jackson – Die letzte Göttin

Originaltitel:
Percy Jackson – The last Olympian

Autor:
Rick Riordan

Erschienen:
23. August 2013
(Original: 27 September 2012)

Verlag:
Carlsen

Inhalt:
Auf Percy Jackson und seine Freunde wartet eine neue Herausforderung, die noch unmöglicher erscheint und noch mehr Opfer erfordert, als ihre vorigen Aufträge. Ihr Todfeind Kronos (nach wie vor in Lukes Körper und nicht seiner original Titanengestalt) holt zum letzten Schlag aus und marschiert auf den Olymp zu, mitten ins Herz von New York. Dabei sind die olympischen Götter alle ausgezogen, um gegen das Monster Typhon zu kämpfen! (Bis auf Poseidon, denn der hat seine eigenen Probleme mit dem Titanen des Meeres, der sich blöderweise auf Kronos Seite gestellt hat.)

Gemeinsam mit den Jägerinnen der Artemis und den zum Leben erweckten Denkmälern der Stadt (Dädalus sei Dank) versuchen die jungen Halbblute (inklusive allen anderen, die gegen den Titanenherrscher sind) den Sitz der Götter zu verteidigen. Doch sie haben einen Verräter in den eigenen Reihen, was die Sache mehr als nur verkompliziert. Und dann sind da noch Probleme Annabeth, Rachel, Clarisse und jede Menge Chaos in New York City.

Meinung:
Was für ein Finale, ist wohl das erste und mindeste, das man über Percys fünftes Abenteuer sagen kann. Der Autor gestaltet die Geschichte gewohnt abwechlungsreich, er baut den Spannungsbogen geschickt auf und verstrickt den Leser komplett in der Handlung. Die Seiten fliegen nur so dahin und die Geschichte nimmt unwiderruflich ihren Lauf. Er versteht es, die Erwartungen des Lesers zwar zu erfüllen, aber auf eine ganz andere Art und Wiese, als man es erwarten würde. Den in dem Moment, in dem normalerweise der Held die Leinwand betritt und alle rettet, lässt Riordan gerne alle noch etwas warten, zittern und bangen. An mancher Stelle spielt er mit den Erwartungen des Lesers, vor allem wenn es um die Prophezeiung geht.

Zwar bedient er sich doch einiger Klischees, aber großteils verzichtet er darauf und lässt Percy seinen eigenen Weg finden. Man merkt auch, dass Percy inzwischen erwachsen und reifer geworden ist. Im Laufe der Geschichte wird ihm das auch immer deutlicher bewusst und auch wenn da die Prophezeiung ist, die andere Pläne für sich hat, sinniert er das ein oder andere Mal über seine Zukunft.

Eine Botschaft schwingt die ganze Geschichte über so nebenbei mit, eine ziemlich lehrreiche sogar. Percy, oder besser gesagt Rick Riordan, zeigt uns, dass nicht einmal Götter unfehlbar, unbesiegbar und allwissend sind. Die Lehre die ich daraus ziehe, Macht macht nicht unbesiegbar. Sozusagen die Moral der Geschichte, im Fall dieser Geschichte, ist es eine von vielen.

Der Stil ist flüssig, angenehm zu lesen und vor allem stimmig. Er findet die optimale Balance zwischen den Kampfszenen und dem Rest der Geschichte, der die Handlung trägt. Man muss seinen Schreibstil zwar mögen, aber wenn er etwas für einen ist, dann ist das Lesevergnügen gleich noch viel größer.

Fazit:
Alles in allem wurden meine Erwartungen sogar übertroffen und meine Meinung von Riordan bestätigt. Die Percy-Jackson Reihe ist wirklich wundervoll leicht zu lesen, ähnlich wie Harry Potter, und durchaus auch mal nur für zwischendurch geeignet. Jedem Fantasyfan kann ich die Reihe nur ans Herz legen, denn vor allem in stressigen Zeiten ist es mehr als nur ein Vergnügen, mit Percy ein Abenteuer zu erleben und eine kleine Auszeit zu nehmen.

✪ ✪ ✪ ✪ ✪
Bei einer Bewertung wäre das fünf von fünf Sternen, da es in meinen Augen ein wirklich fulminanter und würdiger Abschluss für diese Reihe ist. Riordan trifft genau die richtigen Töne und sorgt für Spannung bis zum Schluss.

Chaos-Challenge Nr. 3

Bildquelle

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