Welcome to Joyland

joylandJoyland

Originaltitel:
Joyland

Autor:
Stephen King

Erschienen:
27. Mai 2014
(Original: 4th June 2013)

Verlag:
Hard Case Crime

Inhalt:
Set in a small-town North Carolina amusement park in 1973, Joyland tells the story of the summer in which college student Devin Jones comes to work as a carny and confronts the legacy of a vicious murder, the fate of a dying child, and the ways both will change his life forever.

Meinung:
Nicht was man von Stephen King erwartet, aber trotzdem umwerfend. In Joyland zeigt King dem Leser ein Gruseln auf anderer Ebene. Des Öfteren läuft einem beim Lesen eine Gänsehaut über den Rücken, trotz der vielen „harmlosen“ Szenen ist eine düstere Stimmung mancherorts nicht zu leugnen. Joyland ist anders, aber sein Charme ist unbestreitbar.

Joyland und die Charaktere haben ihre ganz eigene Persönlichkeit, die mehr als nur überzeugend ist und einen in ihren Bann zieht. Die Tatsache, dass man immer einen King-typischen Horror erwartet, macht das Lesen noch spannender. Auch wenn sich der Horror in Joyland auf einer anderen, vielleicht sogar subtileren Ebene abspielt, wird man definitiv nicht enttäuscht. King baut die Spannung kontinuierlich auf, die Story ist schlüssig und die Geschwindigkeit passend.

Der Protagonist, Devin Jones, ist ein vom Liebeskummer geplagter Student, der von Joyland in den Bann gezogen wird. Von Joyland und den mysteriösen Vorkommnissen dort. Und ganz im Erlebnispark und Karneval-Stil, unterliegt der Leser zusammen mit Jones manchmal einer Illusion. Wann, wie und ob die Illusion als solche enttarnt und dann enthüllt wird, hat King absolut meisterhaft gelöst.

Wie gewohnt ist der Schreibstil sehr flüssig und angenehm zu lesen, die Geschichte sowie die Charaktere sind dynamisch und passen perfekt zum Flair des Romans.

Fazit:
Joyland bietet eine Geschichte mit Emotionen, Grusel und einer guten Portion Mysterien. Für Stephen King Fans auf jeden Fall ein „must-read“, für alle empfehlenswert und für Leser, mit schwächeren Nerven. Wer DAS Gruselerlebnis schlechthin sucht, ist allerdings mit einem anderen Werk vom Meister des Grauens wohl besser beraten.

✪ ✪ ✪ ✪ ✪
Bei einer Bewertung wäre das ganz klar fünf von fünf Sternen, für eine tolle, für King beinahe untypische, aber einfach gute Geschichte, in der man nur allzu gerne versinkt.

Bildquelle

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