Sind Markennamen in Büchern für euch okay? [Montagsfrage]

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Zum Start in die Woche: Die Montagsfrage, gestellt von Libromanie 🙂

Um ehrlich zu sein, habe ich noch nie wirklich über Product Placement in Büchern nachgedacht, da ich es sehr selten als solches wahrnehme. Ich lese doch recht viel an Fantasy und es ist doch ziemlich schwer dort eine irdische Marke zu platzieren, vom ein oder anderen Auto abgesehen.

Aber solange es nicht absolut übertrieben wird, stört es mich eigentlich nicht wirklich. Denn beim Lesen liegt mein Augenmerk nicht wirklich auf solchen trivialen Dingen. Hingegen bei einem Film nervt es wirklich, wenn das Produkt absolut schamlos beworben wird. Und ich rede jetzt nicht vom Red Bull das der Protagonist genüsslich trinkt. Es gibt weitaus schlimmere Product Placements.

Nina spricht den Punkt an, dass ein Markenname für sie die Story greifbarer macht und zu einem gewissen Punkt geben ich ihr absolut Recht. Ja, es macht einen Unterschied, aber selten für die Story.

Also ja, Markennamen sind für mich okay, solange es sich nicht in Maßen hält und nicht zig mal erwähnt wird, wie toll das Mac-Book des Protagonisten nicht ist.

Das einzige „Product Placement“, das ich nicht verkraftet habe, sind etwa die Süßigkeiten aus Harry Potter, aber das hat einen komplett anderen Hintergrund 😉

Wie steht ihr zu Product Placement in Büchern? Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche euch eine erfolgreiche und tolle Woche 🙂

 

Hier, direkt bei Libromanie, findet ihr wieder alles weitere zur Montagsfrage.

 

 

 

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3 Gedanken zu “Sind Markennamen in Büchern für euch okay? [Montagsfrage]

  1. Buchmacherin schreibt:

    Oh.. Harry Potter war echt gemein, was das betrifft. Das schlimmste daran: Du kannst die Sachen wirklich kaufen zu äußerst „magischen“ Preisen. Aber irgendwann schlage ich da mal zu und ergehe mich in einer Hogwarts-Orgie.
    (Ich träume auch immer noch von den tollen Festessen. So eine kulinarische Folter habe ich selten erlebt.)

  2. wortmagieblog schreibt:

    Mir geht es ähnlich wie dir, ich habe Produktnamen noch nie als Schleichwerbung wahrgenommen. Stattdessen hilft es meiner Vorstellungskraft enorm, wenn die Beschreibung sehr konkret ist und ich kann mich besser mit Charakteren identifizieren, wenn sie die gleichen Dinge mögen, nutzen und tun wie ich. Außerdem finde ich, wenn man anfängt, Product Placement bewusst zu vermeiden, muss man sich die Frage stellen, wo es anfängt und wo es aufhört. Ist es zu viel, den konkreten Namen eines bestimmten Clubs zu nennen? Darf nun niemand mehr in Büchern populäre Serien schauen? Oder die „New York Times“ lesen?
    Solange ich nicht das Gefühl bekomme, einen Werbekatalog zu lesen, sind Markennennungen für mich dementsprechend völlig in Ordnung. 🙂

    Viele liebe Grüße,
    Elli

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