„And behold a great red dragon….“

reddragonRed Dragon

Originaltitel:
Red Dragon

Autor:
Thomas Harris

Erschienen:
2. Mai 1990
(Original: 1981)

Verlag:
Dell

Inhalt:
In the realm of psychological suspense, Tomas Harris stands alone. Exploring both the nature of human evil and the nerve-racking anatomy of a forensic investigation, Harris unleashes a frightening vision of the dark side of our well-lighted world. In this extraordinary novel, which precedes The Silence of the Lambs and Hannibal, Harris introduced the unforgettable character Dr. Hannibal Lecter, and in it, Will Graham-the FBI man who hunted Lecter down-risks this sanity and his life to duel a killer called the Red Dragon.

Meinung:
Man kann es nur einen Krimi der Sonderklasse nennen und wohl schon beinahe einen Klassiker in diesem Genre. Auch wenn man in diesem Teil nicht allzu viel von Hannibal zu sehen bekommt, verspricht jedes Kapitel Spannung ende nie mit einer kräftigen Portion Grauen. Harris versteht es wirklich, die Spannung aufzubauen und den Leser gänzlich gefangen zu nehmen. Selbst die manchmal trockenen Ermittlungskapitel sind alles andere als langweilig.

Für andauernde Kurzweiligkeit sorgen Einblicke in die Vergangenheit des Red Dragon, diverse Morde und viele unvorhersehbare Geschehnisse. Über die Hauptcharaktere lernt man im Verlauf der Geschichte so einiges und auch die Geschichten vieler Nebencharaktere tauchen auf. Doch am interessantesten ist und bleibt die Geschichte des Mörders. Anfangs kommen einem die Sprünge zu ihm und dann in seine Vergangenheit etwas diffus vor, bald aber sieht man das Muster dahinter. Je mehr über den Täter enthüllt wird, desto grausiger und tragischer wirkt er. Denn hier darf man weder einen 0815-Mörder noch einen typischen Psychopathen erwarten. The Red Dragon ist nämlich keines von beidem.

Die Kapitel mit Hannibal sind durchaus amüsant und auch die Charaktere um ihn herum lernt man gut kennen (und teilweise hassen). Es wird zwar klar gesagt wer und was er ist, trotzdem schafft Harris es, dass eine gewissen Faszination von ihm ausgelöst wird. Mörder hin oder her, Hannibal ist auf jeden Fall eine interessante Persönlichkeit.

Zwischen den verschiedenen Charakteren herrschet eine ganz eigene Dynamik, die dem Ganzen noch eine zusätzliche Würze verleiht. Der Sarkasmus, die Sticheleien und Wortspiele an den richtigen Stellen verleihen den Charakteren noch mehr Tiefe.
Vom Level des Grauens her hält es sich eigentlich in Grenzen, denn auch wenn Harris sehr bildhaft Beschreibt, überlässt er sehr viel der Fantasie des Lesers.

Fazit:
Ein wirklich guter Krimi, der nicht nur durch seinen psychologischen Aspekt (und der Tatsache, dass Dr. Hannibal Lecter vorkommt) interessant ist. Er schafft es mühelos einen zu fesseln und bietet eine geniale Story mit vielen Überraschungen und schockierenden Momenten.

✪ ✪ ✪ ✪ ✩
Bei einer Bewertung wäre das vier von fünf Sternen, für viel Spannung, gute Unterhaltung und eine wirklich gute Geschichte, der es an Originalität nicht fehlt.

Bildquelle

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