Simba

Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Nachdem es diese Woche einen Monat her ist, dass mich mein geliebter Kater nach 18 Jahren leider verlassen musste – er ist inzwischen Fressweltmeister im Katzenhimmel -, wollte ich heute ein paar meiner liebsten Fotos von ihm/uns mit euch teilen.


Bekommen habe ich meinen Kater als ich drei Jahre und er bloß ein paar Wochen alt war. Wir waren bei meinen Taufpaten zu Besuch und ich habe die ganze Zeit nur mit diesem süßen kleinen Kätzchen gespielt. Und irgendwann im Laufe des Nachmittags äußerte mein Taufpate diesen folgenschweren Satz: „Du kannst ihn ja eh mit nach Hause nehmen.“ Einem so tollen Vorschlag hab ich natürlich nicht widersprochen und meinen Eltern blieb nicht wirklich etwas anderes übrig, als einzuwilligen. Wir hatten jetzt also eine Katze. 😍


An die erste Zeit kann ich mich kaum erinnern, ich kenne nur die Geschichten. Ich war überglücklich, meine Eltern eher weniger, da das Kätzchen vom Bauernhof Probleme hatte, sich an die Stadtwohnung und die neue Ernährung zu gewöhnen. Irgendwann stellte mein Vater ein Ultimatum auf: „Wenn es bis zum Wochenede nicht besser wird, bringen wir ihn zurück.“ Und als ob mein kleines, gerissenes Kätzchen das gehört hätte, vom einen Tag auf den anderen war er stubenrein und das bravste Kätzchen auf der Welt. Er dürfte also bleiben – meinen Papa mochte er allerdings nicht so wirklich. 😂


Ich muss ehrlich gestehen, dass mein Kater schon viel mitmachen musste, unsere Beziehung hätte jedoch nicht inniger sein können. Wenn ich in den Sommerferien auf diversen Lagern war, hat er jeden Tag in meinem Bett verbracht und auf mich gewartet. Was ich mit ihm machen durfte, davon dürften andere nicht mal träumen. (siehe Foto 😉)


Über die Jahre entwickelte er sich zu einem stattlichen Kater, der so seine Eigenheiten hatte. Langweilig war sein Leben nie, denn als Junger durfte er sogar mit uns auf Urlaub und hat so sogar Kroation erlebt. Seine letzten zwei Sommer hat er im Haus von meinem Freund mit dessen Kater verbracht – die beiden haben auf Katzenseniorenheim gemacht und uns abwechselnd um mehr Futter angebettelt. Da kam er dann auch zum ersten Mal in Kontakt mit zwei Katzendamen (die Persermischlingsschwestern meiner Schwägerin in spe), was sehr verwirrend für ihn und sehr amüsant für uns war. 😄


Seine letzten Tage hat er sehr ruhig verbracht und extra gut gefüttert, denn er hatte seit Weihnachten 16 Epilepsie, weshalb ich ihn selbstverständlich noch mehr umsorgte. Ende Mai ging es dann innerhalb von zwei Wochen so steil bergab, dass nur noch der Weg zum Tierarzt blieb. Ich kann es immer noch nicht fassen, dass er nicht mehr da ist, auch wenn ich weiß, dass es die einzig richtige Entscheidung war. 😭 Ich werde meinen geliebten Simba nie vergessen. Das er nicht mehr da ist, macht mich immer noch unfassbar traurig – doch das nächste Abenteuer steht vor der Tür, denn ohne Katze kann ich nicht sein. Und so konzentriere ich mich eher auf die Zukunft und freue mich von ganzem Herzen auf mein neues Kätzchen. ❤️

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