The Storm Sister

Die Reise geht weiter und lasst euch sagen, es ist eine turbulente. Die Geschichte der zweiten Schwester, Ally, beginnt etwas vor Maias, verläuft aber ansonsten zeitgleich. Allerdings könnten die Geschichten, genau wie die Schwestern, kaum unterschiedlicher sein.

Ally ist eine leidenschaftliche Seglerin und tief getroffen vom Tod ihres Adoptivvaters Pa Salt. Seine geheimnisvolle Botschaft weckt zwar Allys Neugier, doch beschließt sie, sich stattdessen auf die schönen Dinge im Leben zu konzentrieren und die Nachforschungen in ihre Herkunft hinten anzustellen. Nachforschungen, die sie irgendwann nach Norwegen führen werden, wo sie ihre Wurzeln sucht und gleichzeitig mit ihrer alten Leidenschaft wieder konfrontiert wird.

Wow, was für eine Geschichte. Schon Maias Geschichte hat mich unheimlich verzaubert und berührt, aber Ally toppt das locker. Für mich zumindest. Sie ist vom Gemüt her ganz anders als Maia, aber mindestens genauso sympathisch. Auch in diesem Abschnitt der Geschichte funktioniert die Chemie der Charaktere wunderbar miteinander und hin und wieder blitzten kleinere Details aus den Leben der anderen Schwestern durch. Auf deren Aufklärung darf man allerdings noch länger warten, da jede Schwester ja ihren eigenen Teil hat.

Das Erzähltempo ist genau richtig, es fesselt einen, macht einen hunrig auf mehr und auch die zwei unterschiedlichen Erzählstränge harmonieren wunderbar miteinander. Man kann zwar schon Rückschlüsse auf die Hintergründe der gesamten Reihe ziehen, doch wie ich Lucinda Riley und ihren Schreibstil kenne, würde man mit diesen Rückschlüssen meilenweit daneben liegen. Es wird zwar konkret die Geschichte einer Schwester erzählt, doch der mysteriöse Zusammenhang ist allgegenwärtig. Und ich kann jetzt, nach dem zweiten Teil, schon kaum mehr erwarten, zu erfahren, wie die Geschichten der Schwestern miteinander verbunden sind.

Erwähnenswert ist, dass dieses Buch einige unerwartete Wendungen mit sich bringt und trotz der vielen traurigen Erignisse ein glückliches Ende nimmt. Irgendwie zumindest. Es ist eine epische Geschichte, mit Ecken und Kanten, mit viel Gefühl und Liebe zum Detail, die einfach in sich stimmig ist. Selbst ich, mit meinem massiven Faible für Happy Ends, muss das eingestehen.

Lucinda Riley ist eine Autorin, die ich immer bedingungslos empfehlen kann und das hat sie mit diesem Buch wieder bewiesen. Ich würde zwar jedem raten, beim ersten Teil, The Seven Sisters, anzufangen, aber auch alleinstehend ist dies eine äußerst rührende und unheimlich schöne Geschichte.

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2 Gedanken zu “The Storm Sister

  1. reginarewritten schreibt:

    Hey😊
    Das klingt auf jeden Fall total gut. Nach deiner Rezension habe ich jetzt Lust die “Reihe“ anzufangen.
    Liebe Grüße
    Regina

    • ladysmartypants schreibt:

      Das hört man sehr gerne 🙂 Falls du dich nicht direkt in eine Reihe stürzen möchtest und die Autorin lieber erstmal kennenlernen möchtest, kann ich dir nur jedes ihrer anderen Bücher empfehlen! Ich selbst habe mit Orchideenhaus angefangen, finde aber das Mädchen auf den Klippen, Engelsbaum, Mitternachtsrose und Lavendelgarten mindestens genauso schön. Neben der Reihe ist wohl das Mädchen auf den Klippen mein liebstes Buch, wenn ich es richtig im Kopf habe.

      Liebe Grüße,
      Smarty

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